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frieden ein zeichen fuer 2018 MaiEvangelische und katholische Christen laden am 8. Mai ein zu einem Spaziergang für den Frieden durch Kassels Innenstadt. Sie wollen an diesem Tag, an dem vor 73 Jahren der 2. Weltkrieg in Deutschland sein Ende nahm, ein Zeichen setzen. Beginn ist um 17:30 Uhr in der Martinskirche.

Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Terror, Krieg, Hunger, Armut. Die wohlhabenderen Länder fühlen sich bedroht und schotten ihre Territorien zunehmend ab. Internationale Spannungen nehmen an Schärfe zu und der diplomatische Ton wird rauer. Undurchsichtige Informationen verunsichern die Menschen in Deutschland und spalten unsere Gesellschaft.

Komm mit!
Diese Atmosphäre von Bedrohung, Angst, Hoffnungslosigkeit und Resignation wirkt lähmend. Dagegen setzen die Initiatoren das gemeinsame Unterwegssein "für mehr Frieden und Mut": "Wir wollen am 8. Mai, an dem vor 73 Jahren der 2. Weltkrieg in Deutschland sein Ende nahm, ein Zeichen setzen. Wir sind nicht einfach hilf- und machtlos. Wir mischen uns ein. Wir sind nicht Opfer unserer Zeit, sondern Gestaltende und Mitwirkende. Der Wunsch nach Frieden verbindet Menschen aller gesellschaftlichen Lager. Alle sind eingeladen - Komm mit!"

Ablauf

  • Treffpunkt um 17:30 Uhr in der Martinskirche
  • Spaziergang durch die Innenstadt
  • Abschluss auf dem Opernplatz um 18:15 Uhr

Eine Initiative von evangelischen und katholischen Christen aus Kassel.

 

erstkommunion 2018 kommunionkerzen WP 20180430 007Am 29. April 2018 feierten folgende Kinder in unserer Gemeinde ihre Erstkommunion: Tilla Bartholmai, Juan Böger de Miguel, Erik Fahrberg, Greta Gillessen, Lena Halfmann, Mia Clara Höhlein, Nils Holl, Yvo Holl, Marlene Hupfeld, Moritz Jäger, Katharina Josef, Kristina-Sofia Katsargiorgis, Hannah Müllner, Flora Rotter, Jasper Steinbrück, Johann Simon Umathum, Nika Flurina Völske und Levin Raphael Zekl.

Wir laden alle ein, die Kinder und ihre Familien im Gebet zu begleiten.

www Ostern 2018 SanktFamilia 23 Fernando Vargas

Foto: Fernando Vargas

Ostern – ein gewaltiges Fest: Wir feiern es nicht nur ein oder zwei Tage. Nein, wir feiern es 50 Tage lang. Von Ostersonntag bis Pfingsten ist für uns jeden Tag: Ostern. Ostern ist das Fest, das gegen Angst, Verzweiflung, Sinnlosigkeit trotzt und aufsteht. Ostern: das große „Dennoch“ der Christen.

Auferstehung heißt Hoffnung
Mir sagen immer wieder mal Menschen: Ich kann mit „Auferstehung” nichts anfangen. Ich verstehe nicht, was damit gemeint sein soll. Wie soll man das erklären? Für mich heißt Auferstehung: Hoffnung haben, Hoffnung auf eine Zukunft. Das lehrt mich jeder Abend: Der Morgen kommt gewiss. Hoffnung lehrt mich jeder Winter. - Der Frühling ist wieder da. Nach einem Abschied - kommt das Wiedersehen, nach einem Streit - die Versöhnung. Auferstehung heißt für mich: Hoffnung haben, auf Zukunft vertrauen.

Auch da, wo ich sie nicht machen kann.
Sogar angesichts des Todes.
Einem Sterbenden kann ich sagen: Es wird alles gut!
Und ich vertraue darauf, dass er eine Zukunft hat.
Auch ich – sogar über meinen Tod hinaus.
Das heißt für mich: Auferstehung. Sie macht mich lebendig.
Heute schon. Die Botschaft Jesu ist für mich Grund dieser Hoffnung.
Das feiern wir 50 Tage lang.

Ich wünsche uns allen, dass wir uns von dieser Botschaft, von dieser Hoffnung anstecken lassen.

Ihr Pfarrer Harald Fischer

www ostern familia geschmuecktes Kreuz 2018 666

Foto: Birgitta Schwansee

beauftragungsfeier pgr neue beauftragte ZWEI 2018 01 28

Im Bild (Foto: Tung Ngo) der Pfarrgemeinderat von Sankt Familia und die vier neuen Beauftragten, qua Amt jetzt ebenfalls PGR-Mitglieder.
Von links nach rechts in der hinteren Reihe: Pfr. Harald Fischer,  Andreas Zimmermann, Kerstin Erler (Pastoralreferentin im Praxisjahr), Lisa Wegener (Vorstand), Gyde Botsch, Birgit Weber (Gemeindereferentin, leider teilweise verdeckt), Birgitta Schwansee (Sprecherin), Christoph Baumanns (Vorstand), Gabriele von Karais, Garth Pritchard, Anja Lipschik, Regina Daum-Meemann.
Vorne in der Mitte die Beauftragten von links nach rechts: Bärbel Meyer (Gottesdienst/Gebet), Anke Engelhardt (Nächstenliebe), Stefanie Kirchner (Glaubensweitergabe), Thuong Ngo (Gemeinschaft).

Unsere Gemeindemitglieder Anke Engelhardt, Stefanie Kirchner, Bärbel Meyer und Thuong Ngo wurden am 15. Januar vom Pfarrgemeinderat durch einstimmige Wahl damit beauftragt, jeweils einen der vier Grundvollzüge unseres Gemeindelebens verantwortlich zu betreuen:

Gemeinschaft (Koinonia): Thuong Ngo.
Nächstenliebe (Diakonia): Anke Engelhardt.
Gottesdienst/Gebet (Liturgia): Bärbel Meyer.
Glaubensweitergabe (Martyria): Stefanie Kirchner.

Sie fördern und koordinieren das Engagement der Gemeindemitglieder im jeweiligen Bereich, erkennen als erste die Stellen, wo Hilfe gebraucht wird, und regen notwendige Veränderungen an.

In der Eucharistiefeier am Sonntag, 28.01.2018 haben wir zusammen mit der Gemeinde diese Beauftragung gefeiert. Denn wir freuen uns sehr darüber, Menschen in unserer Gemeinde beauftragen zu können, die sich für unser Gemeindeleben in besonderer Weise verantwortlich engagieren.

www sternsinger 2018 beim papst 0 SDP 2834Die Sternsinger aus Deutschland bei Papst Franziskus
Foto: www.sternsinger.de
© Stefano Dal Pozzolo / Agenzia Romano Siciliani/s

Am Sonntag 14. Januar 2018, waren die Sternsinger von Sankt Familia wieder in Kassel unterwegs!

Es ist ein schöner Brauch, dass Kinder unserer Gemeinde im Neuen Jahr am Sonntag vor Schulbeginn anlässlich des Festes der Erscheinung des Herrn ("Dreikönig") als Sternsinger den Segen Gottes in die Häuser unserer Stadt tragen.

Mehrere Gruppen von Kindern sind den ganzen Tag unterwegs und besuchen unsere Gemeindemitglieder. Mit Kreide (oder einem Aufkleber) wird der Segensspruch 20 * C+M+B * 18 (Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus) an die Tür geschrieben.

Jeder/jede, wer das wünscht, kann diesen Besuch bekommen.

Im Familiengottesdienst um 10:30 Uhr wurden die Sternsinger für ihren Weg durch die Stadt gesegnet. Zum Brunch im Alfred Delp-Haus nach dem Gottesdienst waren alle herzlich eingeladen!

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Foto-Motiv: fotolia.com

Allen in Sankt Familia wünschen wir einen sinnlich schönen und freudigen Jahreswechsel - vielleicht mit einem gewagten ... tänzerischen ... jedenfalls selbstbewussten Sprung! Staunende oder erleichternde Rückblicke, mutmachende und verheißungsvolle Aussichten gehören dazu!

Gottes Segen für Sie und Euch alle!

Ihre Internetredaktion www.st-familia-kassel.de

www friedensgruesse weihnachten2017 foto birgitta schanseeLiebe Gemeinde!

Das vergangene Jahr hat für viele Menschen unserer Gemeinde ein besonderes Gesicht gehabt: eine ganze Reihe Flüchtlinge wurden in unserer Gemeinde aufgenommen, haben im Pfarrhaus gewohnt und hier Hilfe und Unterstützung gefunden: Muslime, Yesiden, Christen: eine internationale und auch multireligiöse Gemeinschaft ist entstanden.

Viele Gemeindemitglieder haben an der konkreten Herausforderung, die das für uns bedeutet, teilgenommen und sich engagiert: bei Behördengängen, bei Gemeinschaftserfahrungen, bei persönlicher Ermutigung und Unterstützung.

Beim Nachdenken über diese Erfahrungen kommen mir die Worte des Engels in den Sinn, die bei der Geburt Jesu verkündet werden: “Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind!” (Lk 2,14). Die Sehnsucht, dass endlich “Friede auf Erden” werde – sie erfüllt (fast) alle Menschen. Wir dürfen uns an Weihnachten neu mit dieser Verheißung beschenken lassen: der Friede Gottes ist uns und allen Menschen gegeben.

Und wir dürfen den Auftrag daraus für unser Leben und für unseren Alltag erkennen: dieser Friede soll durch uns erneut Mensch werden, sichtbar werden, gelebt sein.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich von Herzen gesegnete und erfüllte Weihnachtstage. Möge die Menschwerdung Gottes in dem Kind von Bethlehem unser Herz anrühren und auch uns zu “göttlichen Menschen” machen – erfüllt von seiner Gnade.

Ihr Pfarrer Harald Fischer

In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei ...
und den großen Wunsch nach Frieden auf der ganzen Welt!
Mitglieder unserer Gemeinde zauberten zusammen mit
Menschen, die auf der Flucht zu uns gekommen sind,
leckerste Weihnachtsplätzchen verbunden mit
Friedensgrüßen auf Tigrinya, Farsi, Deutsch, Englisch.

(Foto: Birgitta Schwansee)

Plakat Weihnachtskonzert 2017 12 10 merle clasen"HERALD - Von Boten und Botschaften" ist das Thema des Benefiz-Advents-Konzerts zum Zuhören und Mitsingen:

Wer oder was kann uns im eigenen Leben, in der Adventszeit zum Boten werden?
Was empfinde ich ganz persönlich als eine frohe Botschaft?
Welche Boten und welcher Botschaft kann ich, will ich, darf ich vertrauen?
Alte und neue, stille und mitreißende, sinnige und innige Lieder erzählen von Boten und Botschaften, die uns ermutigen wollen, immer wieder genau hin zu hören.

Ein Benefiz-Advents-Konzert zum Zuhören und Mitsingen mit dem Chor Cantanima, dem Frauenchor Cantabile, der Combo von Sankt Familia, sowie Georg Dieckhues (Trompete), Irmgard Toepper-Dieckhues (Flöte) & Anne Mehrländer (Klavier).

Sonntag, 10. Detember um 18.00 Uhr in unserer Kirche Sankt Familia.
Eintritt frei - Spenden erbeten. Sie kommen zu gleichen Teilen dem Verein „Miteinander für Menschen in Afrika“ und seinen Brunnenbau-Projekten in Kamerun wie auch der Anschaffung bzw. der Finanzierung des Flügels in Sankt Familia zugute.

 

 

toepper dieckhues ingrid benefizkonzert 2017 12 03Bereits zum 5. Mal veranstaltet der Verein „Miteinander - für Menschen in Afrika“ am Sonntag 3. Dezember 2017 (1. Advent) um 17:00 Uhr sein Benefizkonzert zugunsten der Hilfsprojekte in Kamerun in unserer Kirche Sankt Familia.

Unter dem Titel „FESTIVA 2017 - Benefizkonzert für Afrika“ musizieren:
Merle Clasen und Ramona Nitsch, Gesang
Irmgard-Toepper-Dieckhues, Flöte (Foto)
Dr. Georg Dieckhues, Trompete
Leo Schwär, Orgel
Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Andrea Grossi, Henry Purcell, Marc-Antoine Carpentier, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Astor Piazolla und anderen.

Der Eintritt ist frei - es wird um Spenden für die Arbeit des Kamerun-Vereins gebeten.

www fluechtlinge silhouette Fotolia 102231369 SVon Beginn seines Pontifikats an hat sich Papst Franziskus immer wieder für die Aufnahme und Unterstützung von Menschen auf der Flucht eingesetzt. In seiner Botschaft zum "Welttag des Migranten und des Flüchtlings 2018" fordert er sehr konkret, "die Sicherheit der Personen stets der Sicherheit des Landes voranzustellen".

"Jeder Fremde, der an unsere Tür klopft, gibt uns eine Gelegenheit zur Begegnung mit Jesus Christus, der sich mit dem aufgenommenen oder abgelehnten Gast jeder Zeitepoche identifiziert" ist einer der Grundgedanken des Papstes. Er schöpft damit aus dem Matthäus-Evangelium, dessen Kapitel 25, Verse 31 bis 46 das Evangelium des vergangenen Sonntags war. Pfarrer Harald Fischer hat das ins Zentrum seiner Predigt gestellt.

Brigitte Seling und Birgit Weber laden am
Samstag, 02.12.2017, von 13.30 bis 17 Uhr zu einer
Nachmittagsoase unter dem Thema "Neues im Alten"
ins Alfred-Delp-Haus
ein.

Für ein paar Stunden wollen wir schauen, hören und spüren, was an Neuem in uns geboren werden will – anhand von Bewegungsmeditation, Anregung durch die Bibel und Austausch miteinander, durch Singen und Gestalten.

Wer mag, kann Kuchen oder Plätzchen für die Kaffeepause mitbringen.

Im Anschluss ist die Möglichkeit zur gemeinsamen Gottesdienstfeier in der Kirche gegeben.

Anmeldungen bitte bis 27.11. ans Pfarrbüro.

orgelpunkt 8 konzert 2017 11 19In der Reihe "Orgelpunkt" spielen Ingrid Toepper-Dieckhues (Flöte), Dr. Geog Dieckhues (Trompete) und Martin Forciniti (Orgel)
am Sonntag, 19. November, 18 Uhr, Kirche Sankt Familia,
Werke von Bach, Bennett, Debussy, Händel, Piazolla, Purcell, Rheinberger, Töpel und Vivaldi.

Der Eintritt ist frei, die Kollekte für den Verein "Togehter - Hilfe für Uganda" und die Orgelwartung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www vk Afghanistan Gym CR Elissa Bogos mm ausschnittFrauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten zu unterstützen - das ist die Aufgabe der international tätigen, feministischen Frauenrechts- und Hilfsorganisation medica mondiale e. V. Referentin Claudia Söder berichtet am Montag, 20. November, 19:30 Uhr im Evangelischen Forum Lutherplatz Kassel über die Arbeit von medica mondiale e. V. in Afghanistan.

Für den Vortrag „Frauenrechtsarbeit in Afghanistan: Für ein Leben ohne Gewalt“ kooperiert die Veranstaltungsreihe „Wir schaffen das! Aber wie? Wege zur Integration“ der Katholischen Kirche Kassel mit dem Evangelischen Forum Kassel.

Foto: Sport für Frauen. Das Fitnessstudio im so genannten Frauengarten in Kabul wurde mit Unterstützung der Europäischen Union gebaut. Hier haben afghanische Frauen die Möglichkeit, frei Sport auszuüben. © Elissa Bogos/medica mondiale (Ausschnitt)

 

www vk Wege zur Integration Titel Plakat mit wwwFür viele Geflüchtete setzt sich das traumatische Erleben, das sie zur Flucht zwang und auf der Flucht begleitete, hier in Deutschland fort. Die ehrenamtlichen Helfer geraten darüber oft in Mitleidenschaft und ebenfalls in Grenzsituationen.

Über ihre Erfahrungen in der therapeutischen Arbeit mit Flüchtlingen und in der Begleitung von Ehrenamtlichen berichten Eckhardt und Vera Brockhaus am
Montag, 6. November, in der Veranstaltungsreihe "Wir schaffen das! Aber wie? Wege zur Integration". Beginn im Alfred Delp-Haus ist 19.30 Uhr.

Eckhardt und Vera Brockhaus arbeiten gemeinsam in einer psychotherapeutischen Praxis mit Schwerpunkt Gruppenarbeit. Sie sind Mitglied im Arbeitskreis Flüchtlinge am Alexander-Mitscherlich-Institut.

Wir feierten einen Erinnerungsgottesdienst am Samstag, 4. November, um 17.00 Uhr.

In diesem Gottesdienst erinnerten wir uns an die Menschen, die zu unserem Leben gehörten, die uns nahe standen, die wir liebten. Sich zu erinnern bedeutet, dem Verstorbenen einen neuen Platz im eigenen Leben zu geben. Christus spricht: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Daran erinnern die Kerzen, die wir zum Abschluss des Gottesdienstes am Altar entzündeten, im Vertrauen darauf, dass unsere Verstorbenen im Licht und in der Geborgenheit Gottes zu Hause sind.