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borderline europe logo 590Flüchtlinge kommen oft auf dem gefährlichen Seeweg nach Europa. Sie riskieren ihr Leben, um hier bei uns Schutz zu finden. Eigentlich hätte die Europäische Union die Pflicht, einen flächendeckenden Seenotrettungsdienst aufzubauen. Aber sie tut es nicht. Die Menschenrechtsorganisation „borderline europe“ überwacht und dokumentiert seit Jahren die „Abwehrpraxis“ Europas an dessen Außengrenzen. Am 18. September berichtet der Vorsitzende der Organisation, Harald Glöde, ab 19:30 Uhr (Alfred Delp-Haus) in der Veranstaltungsreihe „Wir schaffen das! Aber wie? Wege zur Integration“ über die EU-Abschottungspraxis, die Situation in den „Auffanglagern“ und die Notwendigkeit einer humanen Asylpraxis.

Ab Montag, 9. September, laden wir nach der Eucharistiefeier, die um 18:30 Uhr beginnt, zu einer Stunde in der Stille mit eucharistischer
Anbetung in die Taizé-Kapelle ein.

Wer mit der eucharistischen Anbetung wenig verbunden ist und lieber eine Zeit in Stille und Kontemplation verbringen möchte, ist selbstverständlich auch willkommen.

Lotte Plotzki und Kerstin Wörmann
(Kontakt über Pfarrbüro)

www exerzitien im alltag symbolbild cb WP 20190808 001Exerzitien im Alltag laden dazu ein, im alltäglichen Lebensvollzug innezuhalten, um die Beziehung zu mir selbst, meinen Mitmenschen und zu Gott bewusst wahrzunehmen und zu vertiefen.

Die Exerzitien im Alltag vom 7. November bis 12. Dezember 2019 erstrecken sich über fünf Wochen, in denen die Teilnehmenden sich im Umgang mit gestalteten, meist biblischen Impulsen auf einen intensiven, persönlichen Weg einlassen.

Dabei kann es darum gehen, die je eigene Lebens- und Glaubensgeschichte miteinander in Beziehung zu bringen, um daraus Kraft und Vertrauen zu schöpfen.

wwwfamilia maria20 familia 200 menschen quer IMG 3021Um ihrem Protest für einen selbstbestimmten Platz in der Kirche Nachdruck zu geben, setzt die Initiative Maria 2.0 ihre Aktionen in und um Kassel fort.

Am Sonntag, den 18. August lädt Maria 2.0-Kassel um 18 Uhr zum nächsten Tuch-in mit Agape ein. Diesmal findet diese besondere Gottesdienstform vor dem ökumenischen Kirchenzentrum „Heilig Geist“ im Wohngebiet Kammerberg (Berlinerstraße 38-40, 34292 Ahnatal) statt. Ein weißes Tuch führt von der Mitte der Kirche nach draußen auf den Vorplatz. Darauf stehen Frauenschuhe – stellvertretend für die Frauen, die die Kirche schon verlassen haben. Miteinander wird gebetet, gesungen, sich über Schrifttexte ausgetauscht und Agape gefeiert. Alle Frauen, Unterstützerinnen und Unterstützer sind herzlich eingeladen. Wer kann möge ein weißes Tuch, ein Extra-Paar Schuhe, Trinkgefäß und Sitzkissen mitbringen!

Kammerberg erreicht man außer mit dem Auto und Fahrgemeinschaften mit der RT 4 und Bus 49.

neustadt an der weinstrasse rathaus wikipediaWie jedes Jahr bieten wir kurz nach den Sommerferien eine Gemeindefahrt in eine der schönen Regionen Deutschlands an. Dieses Jahr fahren wir vom 2. bis 5. September in die Pfalz und werden in Neustadt/Weinstraße im Kloster Neustadt wohnen. Von dort aus unternehmen wir einige Ausflüge und haben auch genug Zeit, für persönliche Begegnung und Gespräch untereinander. Damit kann die Gemeindefahrt das Miteinander und das gegenseitige Kennenlernen erleichtern. Eine Anmeldung ist Mitte Juni möglich.

In unserer Gemeinde haben in den letzten Jahren immer wieder Flüchtlinge im Pfarrhaus Aufnahme gefunden, bis ihr offizieller Status geklärt werden konnte und sie einen legalen Aufenthaltsstatus zugesprochen bekamen.
 
Wohnen bei Familien statt zurück ins Flüchtlingscamp
Nach dieser Zeit hat sich oft die Frage gestellt, wie es für sie weitergehen könnte. Normalerweise müssen die Flüchtlinge dann zurück in ihr Flüchtlingscamp, aus dem sie – bis zur Klärung offener Fragen – ins Pfarrhaus gekommen waren. In diesen Gemeinschaftsunterkünften ist es aber richtig schwer, meist isoliert und alleine mit den schweren Erinnerungen an die Vergangenheit zu leben und einen eigenverantwortlichen Start in das Alltagsleben hier zu gestalten.
 
Gemeinsames Leben bereichert
Deshalb haben bisher einzelne Familien in der Vergangenheit solche Geflüchteten vom Pfarrhaus aus bei sich aufgenommen. Sie erzählen, dass sie sich – bei aller Hilfe, die sie für die jungen Leute geleistet haben – selber bereichert gefühlt haben.
 
Diese Hilfsmöglichkeit in unserer Gemeinde bekanntmachen
Jetzt ist bei einigen dieser Familien der Gedanke aufgekommen, diese Hilfsmöglichkeiten einem größeren Kreis unserer Gemeinde bekannt zu machen. Vielleicht fühlen sich weitere Familien, Paare oder Einzelpersonen angesprochen zu helfen und jemanden für einige Monate im Übergang bei sich aufzunehmen und ihnen beim Start in ein eigenständiges Leben mit Ausbildungsplatz und eigenem Wohnraum zu helfen.
 
Informationsgespräche beim Brunch am 1. September
Wer nähere Informationen möchte, kann sich gerne bei Pfr. Harald Fischer melden oder beim Brunch nach dem Familiengottesdienst am 1. September im Alfred Delp Haus mit Familien, die bereits Erfahrungen mit solchen Hilfsangeboten gemacht haben, persönlich sprechen (Gottesdienst um 10.30 Uhr, Brunch anschließend im Alfred Delp Haus, Kölnische Str. 53).

Liebe Gemeinde!

vanessa sadura vorstellung 2019 AugustMein Name ist Vanessa Sadura. Ich bin 22 Jahre alt und in der Kurstadt Bad Orb aufgewachsen. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in meiner Heimatgemeinde habe ich in den letzten drei Jahren in Paderborn gelebt und das Studium der Religionspädagogik absolviert. Im Rahmen meiner Ausbildung zur Gemeindereferentin darf ich Birgit Weber seit Anfang August und in den nächsten drei Jahren als Gemeindeassistentin begleiten, mich in die verschiedenen Arbeitsbereiche einfinden und einzelne Aufgabenbereiche übernehmen. Gleichzeitig werde ich am Engelsburg-Gymnasium als Religionslehrerin eingesetzt sein. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, viele wertvolle Erfahrungen in Ihrer Pfarrei sammeln zu dürfen und freue mich auf viele schöne Begegnungen mit Ihnen und auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren.

Herzliche Grüße,
Vanessa Sadura

fuer wwwkkk 595 buendnis gegen rechtsDie Katholische Kirche Kassel ist Teil des „Bündnis gegen Rechts Kassel“ und unterstützt den Aufruf zur Demonstration „Kassel nimmt Platz – no pasarán!“ am 20. Juli ab 11 Uhr vom Hauptbahnhof aus.

In Solidarität zur Kundgebung findet in der Kirche Sankt Familia von 10:30 bis 19:00 Uhr ein Gebetstag für die Opfer von Terror, Krieg, Flucht und Gewalt statt.

Pfarrer Stefan Krönung: „Gemeinsam Beten hat etwas Demonstratives, und es tut gut, die Nöte und Hoffnungen, die uns voranbringen, öffentlich miteinander zu bekunden. Die Kirche steht allen offen, jede und jeder kann kommen, wann es für ihn passt.“

Mit einem breiten Bündnis ruft die Stadt Kassel alle Menschen in der Region zu einer Kundgebung auf: “Zusammen sind wir stark” am Donnerstag, 27. Juni 2019 um 17 Uhr vor dem Regierungspräsidium in Kassel: Nach dem feigen Mord am Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke ist die Bevölkerung der Stadt Kassel und der Region aufgerufen, ein Zeichen der Gemeinschaft zu setzen.

www vk maria20 protestschild ich traeume IMG 3536Am Samstag, 29. Juni, setzen die Katholischen Frauen ihren Protest fort.

Sie fordern mit einem Tuch-in vor der Kirche St. Theresia vom Kinde Jesu eine "echte Erneuerung" der Kirche, in der Männer wie Frauen gleichberechtigt ihren Berufungen folgen können.

Los geht es am 29. Juni um 18 Uhr,

 

kerstin erler abschiedLiebe Gemeinde Sankt Familia,

irgendwie kann ich kaum glauben, aber die drei Jahre meiner  Assistenzzeit neigen sich mit rasantem Tempo dem Ende entgegen. Ein  Moment, der ganz unterschiedliche Gefühle in mir auslöst. Zum einen ist das der Tag, auf den ich seit nun fast neun Jahren hingearbeitet habe. Zum anderen ist es aber auch der Tag, der das Ende von drei aufregenden Jahren hier in Sankt Familia markiert, denn ab August werde ich als Gemeindereferentin nach Melsungen gehen.
Kein Abschied ohne noch einmal zurückzuschauen. Und dies tue ich sehr gerne, denn ich schaue auf drei tolle und erfüllte Jahre zurück, für die möchte ich Ihnen / Euch von Herzen DANKE sagen.

Danke möchte ich für so vieles sagen: Momente des gemeinsamen Lachens und geteilter Tränen, für Offenheit und Kritik, positiv wie negativ. Für Unterstützung, Mittragen und Mutmachen. Für offene Ohren und Vertrauen. All das durfte ich in Momenten des gemeinsamen Miteinander erfahren. Ich habe mich von Anfang an sehr wohl und willkommen in Sankt Familia gefühlt.

Viele kleine und große Höhepunkte werden mir in guter Erinnerung  bleiben. Da ist als erstes die Messdienerwallfahrt nach Rom zu nennen, die Gemeindewochenenden oder die Kommunionvorbereitung mit all ihren Momenten und die vielen anderen Begegnungen an denen wir gemeinsam unterwegs waren.

Besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle aber meiner Mentorin Birgit Weber sagen. Sie war immer mit Rat und Tat an meiner Seite. Liebe Birgit… DANKE!!!

So heißt es nun „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott euch fest in seiner Hand“ zu sagen

Ihre / Eure Kerstin Erler

www Cantanima konzert ermutigen Juni 2019erMUTigen ist ein inspirierendes Wort. In diesem Wort verbirgt sich die Kraft eines Handelns, das andere im Blick hat, eine inspirierte Tat, die plötzlich möglich wird, und eine Bereitschaft dazu, im Leben zu lernen, zu wachsen und sich herauslocken zu lassen. Ermutigen bedeutet inspiriert zu werden, sich inspirieren zu lassen und andere zu all den vielen kleinen Schritten und Erlebnissen zu inspirieren, die dem Leben dienen können. Musik und Gesang dienen der Ermutigung, Lieder erzählen von ermutigenden Erfahrungen in allen musikalischen Genres und zu allen Zeiten.

Der Chor Cantanima unter Leitung von Dr. Merle Clasen lädt am Sonntag, 16. Juni, 18 Uhr, in unsere Kirche Sankt Familia ein zu einem schwingend-kraftvollen, poetisch-behutsamen, tröstlich-ermunternden und ermutigend-inspirierenden Sommerkonzert.

Mitwirkende
Christine Weghoff (Klavier), Marcus Kube (Gitarre/Bass), Martin Pujiula (Schlagzeug) sowie Georg Dieckhues (Trompete) und Stephan Lenz (Gitarre/Gesang)

Musik von J. Althouse, J.S. Bach, H. Belafonte, A. Bernon, J.  Franck, K. Shaw, K. Wecker u.a.

Eintritt frei - Spende erbeten

Kopf Themenabend 1200pxSexueller Missbrauch in der Kirche wird oft vorbereitet durch andere Formen von Machtmissbrauch. Kleriker und andere „Seelenführer“ setzen sich als Stimme Gottes in Szene und maßen sich Macht über die Seele der ihnen Anvertrauten an. Damit setzt sich Doris Reisinger (geb. Wagner) in ihrem Vortrag beim Themenabend der Katholischen Kirche Kassel am 19. Juni auseinander. Reisinger hat ihren eigenen Missbrauch öffentlich gemacht und in ihrem vielbeachteten Buch "Nicht mehr ich" verarbeitet. Beginn im Bildungsforum Sankt Michael ist 19:30 Uhr.

titelbild wege zur integration Fotolia 87292355 Swww vk betuel ulusoy foto anna agliardiWas bedeutet Religion in der Öffentlichkeit? Ist Religion Privatsache? Erschöpft sie sich im Kopftuchstreit? Was passiert in unseren Köpfen und Herzen, wenn Frau/Mann nicht Müller, sondern Ulusoy heißt? Das erkundet die bekannte Berlinerin Bloggerin Betül Ulusoy (Foto: © Anna Agliard) im Gespräch mit Pastoralreferent Stefan Ahr und dem Publikum am 11. Juni, 19:30 Uhr im Alfred Delp-Haus an der Kölnischen Straße. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wir schaffen das! Aber wie? Wege zur Integration“, in der die Katholische Kirche Kassel seit 2016 mit Experten und Publikum der Frage nachgeht, wie Menschen unterschiedlicher Alltagskulturen gemeinsam und gut in unserer Stadt miteinander leben können.

Kopf Themenabend 1200pxWas erwarten Betroffene von ihren Gemeinden, von ihren Mitchristinnen und Mitchristen? Dieser Frage geht Erika Kerstner in ihrem Vortrag beim Themenabend "Die Kirchenkrise im Blick der Missbrauchsopfer" am 28. Mai 2019 um 19.30 Uhr im Alfred Delp-Haus (Kölnische Str. 51) nach. 

"Was wollen Sie, dass wir tun?"
Erika Kerstner portraet www175Viele Betroffene erleben sich als ausgegrenzt aus der Kirchengemeinschaft. Sie warten auf Nachfragen  wie "Was brauchen Sie von uns? Was wollen Sie, dass wir tun?" Erika Kerstner, Initiatorin der ökumenischen Initiative "GottesSuche - Glaube nach Gewalterfahrungen", gibt Hinweise aus ihrer Arbeit mit Menschen, die als Minderjährige in Familien, Kirchen, außerkirchlichen Institutionen zum Opfer sexualisierter Gewalt wurden.