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Wir feierten einen Erinnerungsgottesdienst am Samstag, 4. November, um 17.00 Uhr.

In diesem Gottesdienst erinnerten wir uns an die Menschen, die zu unserem Leben gehörten, die uns nahe standen, die wir liebten. Sich zu erinnern bedeutet, dem Verstorbenen einen neuen Platz im eigenen Leben zu geben. Christus spricht: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Daran erinnern die Kerzen, die wir zum Abschluss des Gottesdienstes am Altar entzündeten, im Vertrauen darauf, dass unsere Verstorbenen im Licht und in der Geborgenheit Gottes zu Hause sind.

www exerzitien2016 150 DSCF0016"Jetzt weiß ich, was eigentlich mit dem christlichen Glauben gemeint ist." Das sagen viele Teilnehmenden am Glaubensseminar, das die Exerzitienseelsorge Kassel jedes Jahr anbietet, 2017 vom 15. bis 17. September

Ganz viele Glaubensfragen können geklärt und beantwortet werden. Exerzitienseelsorger Pfr. Harald Fischer empfiehlt dieses Seminar sehr: "Für sich selbst, aber auch für andere Menschen, die vielleicht mit dem Glauben Probleme haben oder für die viele Glaubensfragen bisher unbeantwortet geblieben sind. Geben Sie diese Information gern weiter!"

www vk Wege zur Integration Titel Plakat mit www„Miteinander singen, gemeinsam trommeln, aufeinander hören“ heißt es am Dienstag, 12. September, 19:00 Uhr in der Elisabethkirche. Nach Kassel geflüchtete Menschen und hier Heimische sind herzlich dazu eingeladen, ganz besonders auch diejenigen, die Kontakt zu Flüchtlingen haben, sie betreuen oder begleiten oder Nachbarn geworden sind. „Gemeinsam musizieren lässt uns eine grundsätzliche Verbundenheit zwischen uns Menschen erfahren.“ sagt Dr. Merle Clasen, die gemeinsam mit dem Schlagzeuger Olaf Pyras und der Musikerin Christine Weghoff den Musikabend gestaltet.

„Miteinander singen, gemeinsam trommeln, aufeinander hören“ ist einerseits Teil der Veranstaltungsreihe „Wir schaffen das! Aber wie? Wege zur Integration“ der Katholischen Kirche Kassel. Andererseits findet das gemeinsame Singen im Begleitprogramm zu Installation „Statik der Resonanz. Anne Gathmann in der Elisabethkirche“ statt.

Ausführliche Informationen:

Das "Geistliche Jahr" von Sankt Familia machte die Gemeinschaft - "Koinonia" - zum Thema; Gemeinschaft ist eine der vier Grundvollzüge der christlichen Gemeinde.

Gemeinsam sind wir auf den Dörnberg gewandert mit einer guten Zeit für Begegnungen:

"Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen." (Lk 24,15)

Termin:
Samstag, 26. August 2017
13 bis 17 Uhr

Alle waren herzlich eingeladen zur Wanderung und Tischgemeinschaft  im Freien!

www gemeindefahrt2017 gruppe01 IMG 3628Jedes Jahr bietet unsere Gemeinde im Sommer eine Gemeindefahrt an, die uns in der Regel in ein Kloster einer interessanten Gegend führt. Diesmal fuhren wir vom 21. bis 24. August ins Kloster Nütschau in die Nähe von Lübeck und der Ostsee. Wir erlebten wieder eine bunte Mischung aus Gemeinschaft, interessanten Orten, Gesprächen, Gottesdiensten und auch Besinnungszeiten.

In Hamburg legten wir einen Stopp ein: Eine Stadtrundfahrt und freie Zeit an der Alster boten Gelegenheit, die Stadt ein wenig kennenzulernen oder/und neu zu erleben. Von Hamburg fuhren wir weiter in unser Quartier, dem Benediktinerkloster Nütschau. Wir lernten Kloster und Umgebung kenn, fuhren nach Lübeck, Bremen und wieder nach Kassel zurück.

In der lauen Sommernacht des 23. Juni 2017 feierten wir in Sankt Familia eine wunderbare "Nacht für den Tanz".

Die Kirchentüren standen weit offen, das Kirchenschiff war zur Hälfte leergeräumt und viele Menschen kamen und erfüllten den Kirchenraum mit Musik, Bewegung und Freude.

An die 1.000 Besucher waren dort - mit einer so großen Beteiligung hatten wir vom Vorbereitungsteam wirklich nicht gerechnet.

Vielen Dank noch einmal an alle MusikerInnen, TanzanleiterInnen und HelferInnen, die zum Gelingen dieser eindrucksvollen Veranstaltung beigetragen haben!

Folgend nun vier Bildimpressionen ...

www nok2017 IMG 8584 2 9 joerg baderFoto: Jörg Bader

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Foto: Dietrich Fröba

www plakatcantanimaS17 1Ist da etwas zwischen uns oder ist da nichts?
Oder was ist das eigentlich zwischen uns?

Musik ist eine Möglichkeit, Zwischenräume zu erfahren und in Liedern zu entdecken, was zwischen Menschen ist und sein kann.
Zwischen der Musik und mir kann etwas emporkeimen.
Zwischen den Hörenden und den Musizierenden kann etwas entstehen.
Leichte, laute, schimmernde, ruhige, bittere, leichte Zwischentöne lassen sich hören:

Musik von G. Gilpin, J. Althouse, M. Huff, W.A. Mozart, J.S. Bach, Wise Guys u.a.

Der Chor Cantanima lädt ein zu seinem Sommerkonzert am

Sonntag, 25. Juni um 18.00 Uhr

Mitwirkende:
Brass For Fun
Anne Mehrländer (Klavier)
Marcus Kube (Gitarre/Bass)
Martin Pujiula (Schlagzeug)
Kirche Sankt Familia, Kölnische Str. 53

Eintritt frei - Spenden erbeten.

www nacht fr den tanz in der offenen kirche titel 2017

           

www nacht fr den tanz in der offenen kirche programm 2017

          

Dr. Yvonne Albrecht, Soziologin an der Universität Kassel, hat untersucht, welche Rolle die Gefühle der Menschen und ihre Religiosität bei der Integration spielen.

In der Veranstaltungsreihe „Wir schaffen das! Aber wie? Wege zur Integration“ stellt Albrecht am Dienstag, 20. Juni, ihre Forschungsergebnisse vor. Beginn ist um 19:30 Uhr im Alfred Delp-Haus an der Kölnischen Str. 51.

botcher hornistinDer 6. Orgelpunkt in der Kirche Sankt Familia am Sonntag, 11. Juni, 18 Uhr steht im Zeichen der Musik für Horn und Orgel. Auf einen bunten sommerlichen Strauß bekannter Melodien und zeitgenössischer Kompositionen darf sich das Publikum freuen.

Insbesondere wird neue Musik für Horn und Orgel aus Norwegen und Österreich erklingen. Die Kompositionen von Kurt Anton Hueber, Werner Pelinka, Ferdinand Weiss und Eberhard Bøttcher (Vater der Interpretin) sind der norwegischen Hornistin Marit Bøttcher gewidmet. Die Komponistenverbände Niederösterreich und Norwegen fördern offiziell das Konzert.

Der Eintritt ist wie immer frei, es wird um Spenden je zur Hälfte für die Orgelwartung und TOGETHER – Hilfe für Uganda e.V. gebeten.

Foto: Bøttcher privat

Viele Menschen schämen sich, arm zu sein. Und Armut kann krankmachen. Diese und andere Einschätzungen derjenigen, die beruflich mit Menschen zu tun haben, die unterhalb der Armutsgrenze leben, erfuhren etwa 40 Gemeindemitglieder bei einem sehr interessanten Gesprächsabend am 10. Mai im Alfred-Delp-Haus.

Fakten zur Armut
Der Arbeitskreis Geistliches Jahr hatte zwei Referenten zu diesem Abend eingeladen, die das Thema aus ihrer Perspektive beleuchteten. Karin Stürznickel-Holst, Leiterin des Fachbereichs Allgemeine Soziale Dienste der Caritas sowie der Bahnhofsmission, stellte uns zunächst einige Fakten zur Armut vor. So erfuhren wir, dass fast 16 Prozent aller Deutschen als arm gelten – das sind alle, die 60 Prozent oder weniger als das mittlere Einkommen haben. Für ein Paar ohne Kinder sind dies 1413 Euro. Betroffen von der Armut sind vor allem Erwerbslose, Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Auch Menschen mit einem niedrigen Qualifikationsniveau und Flüchtlinge sind stark betroffen. In Zukunft, so vermutet die Referentin, werde es viele arme Rentner in Deutschland geben: Schon heute haben 43 Prozent der Rentner im Westen weniger als 600 Euro monatlich zur Verfügung. An Beispielen machte Karin Stürznickel-Holst deutlich, dass es nicht immer nur um wenig Geld geht. Oftmals kommen die bei der Caritas Ratsuchenden nicht mit den zunehmend bürokratischen Strukturen klar. Als Lösung favorisiert die Sozialarbeiterin die Umsetzung des bedingungslosen Grundeinkommens.

Eine warme Mahlzeit im Monat für die Ärmsten der Stadt
Über die Gründung und praktischen Erfahrungen des Sonntagsessens in Sankt Familia berichtete Otmar Leibold. Otmar ist einer der etwa 20 Ehrenamtlichen, die es den Ärmsten in der Stadt ermöglichen, jeweils am letzten Sonntag im Monat eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Mit ehrenamtlichem Engagement einer Hauptorganisatorin, eines Kochs, Sponsorengeldern und allen, die beim Beschaffen, Kochen und Servieren mit anpacken, gelingt es, jeweils zwischen 70 und 100 Menschen zu bewirten. Im Vordergrund steht, den Menschen (die meisten von ihnen haben keinen festen Wohnsitz) unsere Gastfreundschaft anzubieten, berichtet der Lehrer und Schulseelsorger. Der Tisch wird immer schön gedeckt und die Gäste werden am Tisch bedient, es werden keine Fragen gestellt. Und es gibt nur zwei Voraussetzungen: Keine Tiere und kein Alkohol. Otmar berichtet von einer sehr erfüllenden Aufgabe und dass er sehr viel gelernt habe in der Begegnung mit diesen Menschen, zu denen er sonst überhaupt keine Verbindung hat. Er ermutigte alle, sich aus der Komfortzone zu wagen und einfach offen für andere zu sein.

Wie helfen?
In den anschließenden Fragen und Gesprächen ging es um die Möglichkeiten zur Hilfe, einerseits der Gemeinde, andererseits aber auch des einzelnen. Stichpunktartig die Vorschläge und Ideen:
– So gab es die Idee, die Flüchtlingshilfe, in der sich viele engagieren, auszuweiten auf arme Menschen (z. B. bei Möbeln und Ausstattung).
– Eine Idee ist auch, eigenen Wohnraum kostengünstig an Mieter zu geben, die nicht viel Budget zur Verfügung haben.
– Viele Bettler freuen sich neben Kleingeld auch sehr über ein Gespräch.
– Neben der offensichtlichen Armut gibt es auch viele Familien, die zwar arm sind, aber weiterhin die Fassade wahren. Wie können wir diese Menschen erreichen und unterstützen? Was können wir aus der Gemeinde tun, um Betroffenen zu helfen?
– Gemeinschaft hilft! Zuhören und persönliche Beziehungen sind wichtige Faktoren, um einer misslichen Lage zu entkommen.
 
Bericht: Regina Daum-Meemann