In unserer Gemeinde haben in den letzten Jahren immer wieder Flüchtlinge im Pfarrhaus Aufnahme gefunden, bis ihr offizieller Status geklärt werden konnte und sie einen legalen Aufenthaltsstatus zugesprochen bekamen.
 
Wohnen bei Familien statt zurück ins Flüchtlingscamp
Nach dieser Zeit hat sich oft die Frage gestellt, wie es für sie weitergehen könnte. Normalerweise müssen die Flüchtlinge dann zurück in ihr Flüchtlingscamp, aus dem sie – bis zur Klärung offener Fragen – ins Pfarrhaus gekommen waren. In diesen Gemeinschaftsunterkünften ist es aber richtig schwer, meist isoliert und alleine mit den schweren Erinnerungen an die Vergangenheit zu leben und einen eigenverantwortlichen Start in das Alltagsleben hier zu gestalten.
 
Gemeinsames Leben bereichert
Deshalb haben bisher einzelne Familien in der Vergangenheit solche Geflüchteten vom Pfarrhaus aus bei sich aufgenommen. Sie erzählen, dass sie sich – bei aller Hilfe, die sie für die jungen Leute geleistet haben – selber bereichert gefühlt haben.
 
Diese Hilfsmöglichkeit in unserer Gemeinde bekanntmachen
Jetzt ist bei einigen dieser Familien der Gedanke aufgekommen, diese Hilfsmöglichkeiten einem größeren Kreis unserer Gemeinde bekannt zu machen. Vielleicht fühlen sich weitere Familien, Paare oder Einzelpersonen angesprochen zu helfen und jemanden für einige Monate im Übergang bei sich aufzunehmen und ihnen beim Start in ein eigenständiges Leben mit Ausbildungsplatz und eigenem Wohnraum zu helfen.
 
Informationsgespräche beim Brunch am 1. September
Wer nähere Informationen möchte, kann sich gerne bei Pfr. Harald Fischer melden oder beim Brunch nach dem Familiengottesdienst am 1. September im Alfred Delp Haus mit Familien, die bereits Erfahrungen mit solchen Hilfsangeboten gemacht haben, persönlich sprechen (Gottesdienst um 10.30 Uhr, Brunch anschließend im Alfred Delp Haus, Kölnische Str. 53).