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www vk maria20 protestschild ich traeume IMG 3536Am Samstag, 29. Juni, setzen die Katholischen Frauen ihren Protest fort.

Sie fordern mit einem Tuch-in vor der Kirche St. Theresia vom Kinde Jesu eine "echte Erneuerung" der Kirche, in der Männer wie Frauen gleichberechtigt ihren Berufungen folgen können.

Los geht es am 29. Juni um 18 Uhr,

 

www Cantanima konzert ermutigen Juni 2019erMUTigen ist ein inspirierendes Wort. In diesem Wort verbirgt sich die Kraft eines Handelns, das andere im Blick hat, eine inspirierte Tat, die plötzlich möglich wird, und eine Bereitschaft dazu, im Leben zu lernen, zu wachsen und sich herauslocken zu lassen. Ermutigen bedeutet inspiriert zu werden, sich inspirieren zu lassen und andere zu all den vielen kleinen Schritten und Erlebnissen zu inspirieren, die dem Leben dienen können. Musik und Gesang dienen der Ermutigung, Lieder erzählen von ermutigenden Erfahrungen in allen musikalischen Genres und zu allen Zeiten.

Der Chor Cantanima unter Leitung von Dr. Merle Clasen lädt am Sonntag, 16. Juni, 18 Uhr, in unsere Kirche Sankt Familia ein zu einem schwingend-kraftvollen, poetisch-behutsamen, tröstlich-ermunternden und ermutigend-inspirierenden Sommerkonzert.

Mitwirkende
Christine Weghoff (Klavier), Marcus Kube (Gitarre/Bass), Martin Pujiula (Schlagzeug) sowie Georg Dieckhues (Trompete) und Stephan Lenz (Gitarre/Gesang)

Musik von J. Althouse, J.S. Bach, H. Belafonte, A. Bernon, J.  Franck, K. Shaw, K. Wecker u.a.

Eintritt frei - Spende erbeten

Kopf Themenabend 1200pxSexueller Missbrauch in der Kirche wird oft vorbereitet durch andere Formen von Machtmissbrauch. Kleriker und andere „Seelenführer“ setzen sich als Stimme Gottes in Szene und maßen sich Macht über die Seele der ihnen Anvertrauten an. Damit setzt sich Doris Reisinger (geb. Wagner) in ihrem Vortrag beim Themenabend der Katholischen Kirche Kassel am 19. Juni auseinander. Reisinger hat ihren eigenen Missbrauch öffentlich gemacht und in ihrem vielbeachteten Buch "Nicht mehr ich" verarbeitet. Beginn im Bildungsforum Sankt Michael ist 19:30 Uhr.

titelbild wege zur integration Fotolia 87292355 Swww vk betuel ulusoy foto anna agliardiWas bedeutet Religion in der Öffentlichkeit? Ist Religion Privatsache? Erschöpft sie sich im Kopftuchstreit? Was passiert in unseren Köpfen und Herzen, wenn Frau/Mann nicht Müller, sondern Ulusoy heißt? Das erkundet die bekannte Berlinerin Bloggerin Betül Ulusoy (Foto: © Anna Agliard) im Gespräch mit Pastoralreferent Stefan Ahr und dem Publikum am 11. Juni, 19:30 Uhr im Alfred Delp-Haus an der Kölnischen Straße. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wir schaffen das! Aber wie? Wege zur Integration“, in der die Katholische Kirche Kassel seit 2016 mit Experten und Publikum der Frage nachgeht, wie Menschen unterschiedlicher Alltagskulturen gemeinsam und gut in unserer Stadt miteinander leben können.

Kopf Themenabend 1200pxWas erwarten Betroffene von ihren Gemeinden, von ihren Mitchristinnen und Mitchristen? Dieser Frage geht Erika Kerstner in ihrem Vortrag beim Themenabend "Die Kirchenkrise im Blick der Missbrauchsopfer" am 28. Mai 2019 um 19.30 Uhr im Alfred Delp-Haus (Kölnische Str. 51) nach. 

"Was wollen Sie, dass wir tun?"
Erika Kerstner portraet www175Viele Betroffene erleben sich als ausgegrenzt aus der Kirchengemeinschaft. Sie warten auf Nachfragen  wie "Was brauchen Sie von uns? Was wollen Sie, dass wir tun?" Erika Kerstner, Initiatorin der ökumenischen Initiative "GottesSuche - Glaube nach Gewalterfahrungen", gibt Hinweise aus ihrer Arbeit mit Menschen, die als Minderjährige in Familien, Kirchen, außerkirchlichen Institutionen zum Opfer sexualisierter Gewalt wurden.

Mit dem Orgelpunkt XIV "Tonspuren" stellt die Kompositions-Initiative Kassel eigene Werke vor.

Zu hören sind Werke von Jens Josef, Ulli Götte, Musa Nkuna, Diego Jacalevich, Michael Töpel und Martin Forciniti

Musiker:
Dieter Fellmann - Violine
Uwe Volkmer - Klavier
Martin Forciniti - Orgel

Sonntag, 19. Mai, 18:00 Uhr

Schwere LOS konzert cantabile familia 2019 05 12Am Sonntag, 12. Mai 2019, singt der Frauenchor Cantabile unter Leitung von Dr. Merle Clasen sein Konzert "Schwere-los". Beginn in der Kirche Sankt Familia ist 18.00 Uhr.

Programm
Auf dem Programm stehen Werke von Jakob Arcadelt, Jerry Bock, Stephen Carlson, Gustav Holst, Sarah Quartel u.a.

Mitwirkende
Mit dabei sind die Musiker/innen Barbara Deinsberger, Angela Hug, Claudia Hillenbach (Blockflöten) und Joachim Arndt (Klavier).

Mal mehr, mal weniger schwer
Schwere-Los meint nicht unbedingt leicht. Manchmal ist es mehr als das und manchmal weniger. Eine Schwere "los zu werden", bedeutet häufig, das Bewußtsein für die Schwere dennoch zu behalten und wirklich schwerelos zu sein, im Raum zu schweben und keine Boden-Haftung mehr zu spüren, bedeutet vielleicht auch, sich nicht mehr oder nur schwerer verorten zu können.

Eine ganz eigene Stimme
Im diesjährigen wiederaufgenommenen Cantabile-Konzert entfaltet sich das Thema musikalisch auf zwei Wegen. In unterschiedlichen Ave-Maria- und Kyrie-Vertonung verbinden sich schwebende Klänge mit geistlicher Not, den Rufen an das Erbarmen Gottes und an die Gottesmutter Maria, die in sich selbst - im Schicksal ihres Sohnes - Schweres trägt, der wiederum Menschen von der Schwere löst und erlöst. In den weltlichen Vertonungen u.a. aus der Filmmusik und aus dem französischen Sprachraum bekommt die Liebe als Ort der Schwere und der Schwere-Losigkeit eine ganz eigene Stimme.
 
Eintritt frei, Spende erbeten.

Die katholische Kirche steckt in der Krise. Spätestens seit 2010 ist das Schweigen gebrochen. Doch die Rufe nach Veränderungen im „System Kirche“ sind heute noch ungleich lauter, die Forderungen mutiger und in der Öffentlichkeit sichtbarer… Was aber folgt daraus?

Darüber möchten wir miteinander sprechen: Mittwoch, 15. Mai 2019, 18 Uhr
Universität Kassel,  Norial-Platiel-Str. 8, Raum 0422

An der Podiumsdiskussion nehmen Pastoralreferentin Beatrix Ahr, Dechant Harald Fischer, Prof.in Dr.in Marianne Heimbach-Steins, Rebecca Niehoff, Jesus Sola Requena und Prof. Dr. Ansgar Wucherpfennig teil. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Prof.in Dr.in Ilse Müllner, Institut für katholische Theologie der Universität Kassel. Musik: Kerstin Röhn, Saxophon.

www vk Wege zur Integration Titel Plakat mit wwwJesus gilt im Islam als einer der bedeutendsten Propheten. Im Koran wird er als Zeichen Gottes genannt. Und doch ist sein Stellenwert im Islam ein anderer als im Christentum.
In ihrem einzigartigen Buch "Jesus im Koran" (2018) unternehmen Mouhanad Khorchide und Klaus von Stosch den bislang ersten Versuch, den koranischen Jesus von islamischer und christlicher Seite zu erschließen.

Prof. Dr. Klaus von Stosch berichtet von diesem Versuch am Mittwoch, 15. Mai, ab 19:30 Uhr im Evangelischen Forum am Lutherplatz.

In der online-Mediathek der Katholischen Kirche Kassel stehen folgende Texte zum Nachhören zur Verfügung:

Zwischen den Zeilen: Viele moderne Popsongs können ungeahnte Tiefen besitzen, die uns neue Perspektiven aufzeigen und neue Zugänge zur eigenen Spiritualität eröffnen.

Anhand von drei ausgewählten Liedern kommen wir an drei Abenden miteinander ins Gespräch und gehen in einer Zeit der Meditation in die innere Auseinandersetzung.

ZwischendenZeilen

  • Erster Abend: „Ich muss nur noch kurz die Welt retten!“
    Mittwoch, den 03.04.2019 um 20:00 Uhr
     
  • Zweiter Abend: „Wie schön du bist!“
    Mittwoch, 10.04.2019 um 20:00 Uhr
     
  • Dritter Abend: „Sekundenglück!“
    Dienstag, 16.04.2019 um 20:00 Uhr

Ort:
Die Abende finden jeweils im Gruppenraum des Alfred Delp-Hauses statt.

Leitung:
Gemeindeassistentin Kerstin Erler.

Anmeldung:
Da die Teilnehmerzahl auf 12 Personen begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder Tel. 0175 82 33 056.
Der Besuch einzelner Abende ist möglich.

bischof gerber amtseinfuehrung 2019 03 31In einem feierlichen Pontifikalamt (Foto Bistum Fulda / Arnulf Müller) im überfüllten Fuldaer Dom wurde am Sonntag Bischof Dr. Michael Gerber (49) durch den zuständigen Metropoliten, Erzbischof Hans-Josef Becker (Paderborn), in sein Amt als Oberhirte des Bistums Fulda eingeführt. In und um den Fuldaer Dom nahmen 2.000 Menschen an dem Gottesdienst teil.

Menschen persönliche Beziehung zu Jesus Christus ermöglichen
Bischof Dr. Gerber hob in seiner Predigt in Bezug auf den Auftrag der Kirche hervor: „Es geht darum, einen Raum zu eröffnen, Beziehungen zu ermöglichen, durch die Menschen in eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus und zu seinem Evangelium finden.“ Aus dieser Christusbeziehung heraus sollten die Menschen die Herausforderungen ihres Lebens so angehen können, dass sie daran „letztlich nicht zerbrechen, sondern wachsen“

familia gerber2 michael dr neuer bischof von muensterPapst Franziskus hat am 13. Dezember 2018 Weihbischof Dr. Michael Gerber, bisher Weihbischof im Erzbistum Freiburg, zum neuen Bischof von Fulda ernannt.

Weihbischof Dr. Michael Gerber wurde 1970 in Oberkirch geboren. Nach dem Abitur studierte er Theologie und wurde 1997 zum Priester geweiht. Er arbeitete als Vikar und in der Hochschulseelsorge, seit 2001 im Priesterseminar Collegium Borromaeum, dessen Regens er von 2011 bis 2014 war. 2013 wurde er Weihbischof im Erzbistum Freiburg. In der Deutschen Bischofskonferenz ist Weihbischof Gerber Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste sowie der Jugendkommission.

Amtseinführung am Sonntag, 31. März 2019
Der Termin der Amtseinführung des neuen Oberhirten ist Sonntag, 31. März 2019, um 15.00 Uhr im Hohen Dom zu Fulda. Die ganze Diözese ist eingeladen, an der Bischofseinführung teilzunehmen. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wird Bischof Dr. Gerber dann nach Überreichung des päpstlichen Ernennungsschreibens an das Fuldaer Domkapitel als neuer Bischof von Fulda eingeführt.

Harald Fischer, Pfarrer von Sankt Familia und Dechant des Dekanats Kassel-Hofgeismar sagt zur Ernennung von Dr. Michael Gerber:
"
Wir wünschen dem dann neuen Bischof von Fulda Gottes Segen und viel Freude und Glaubenskraft für seinen Dienst in unserem Bistum. Schön, dass wir im Bistum Fulda einen neuen Bischof haben!"

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Die Reihe "Predigten zur Fastentzeit 2019" beschließt am Sonntag, 31. März, Prof. Dr. Margit Eckholt (Foto: Gabriele Klöckner, KDFB) aus Osnabrück. Für sie lebt Jesus aus dem Glauben Israels, dass Gott Befreier der Armen und Notleidenden ist:

Jesus ist Freund der Armen und ist selbst ein solcher Armer, in dem das von den Propheten des Alten Bundes verheißene Reich des Friedens Wirklichkeit wird. Arm werden, wie Jesus, heißt, an die Quellen der Offenbarung Gottes rühren, und ein solcher Glaube kann „Berge versetzen“: Befreiung der Armen und Notleidenden kann auch heute möglich werden, ebenso wie Befreiung von unfrei machenden Strukturen – in und außerhalb der Kirche.

Für Christen und Christinnen ist es normal, über ihren Glauben an Jesus Christus zu sprechen. Aber hat jemand eine Vorstellung davon, woran Jesus selbst geglaubt hat? Er gilt als Wissender, Schauender, Sohn Gottes und ist weit mehr Ziel des Glaubens als selbst Glaubender. Da irritiert die Frage danach, was seinen eigenen Glauben ausgemacht hat. Genau dieser Verunsicherung gehen die Prediger und die Predigerin in der Reihe der Fastenpredigten 2019 nach.

Beginn in der Kirche Sankt Familia ist 17 Uhr.

www Johannes zu Eltz Foto Rolf OeserAm 7. März sprach Dr. Johannes Graf zu Eltz, Stadtdekan von Frankfurt und Domkapitular des Bistums Limburg, im Alfred Delp-Haus über die aktuelle Kirchenkrise und die Forderung nach radikalen Reformen.
Ihm geht es um eine kritische Reflexion der bestehenden Herrschaftsverhältnisse, eine neue Gewaltenteilung und um einen glaubwürdigen Umgang mit der Krise, die er für eine Kleriker- und Amtskirchen-Krise hält, „nicht eigentlich für ein Glaubensproblem und auch keines der Gläubigen."