bildsignet geistliches jahr gyde botsch 400Damit wir uns bei der Umsetzung der neuen Gemeindeordnung nicht in strukturellen und organisatorischen Fragen verlieren, wollen wir unseren Weg bewusst im Glauben, als geistlich orientierte Menschen gehen und aus Gottes Geist und Liebe Inspiration, Kraft und Ausdauer schöpfen.

Wir laden Sie/Euch ein, sich persönlich und gemeinsam mit anderen neu auf den Weg zu machen.
Es tut gut, neben dem manchmal allzu Vertrauten Neues auszuprobieren.

 

Schweigen und Meditation, Austausch und Gemeinschaft, Schriftbetrachtung und Feier

Die Angebote haben einen unterschiedlichen Schwerpunkt. Bei dem einen liegt er mehr auf dem Schweigen und der Meditation (Laudes, Tagesausklang, Schriftbetrachtung), bei dem anderen auf Austausch und Gemeinschaft (Bibelkreise und Themenabende) und bei wieder einem anderen bei der gemeinsamen Feier (Gemeindewanderung, Agapefeier beim Tagesausklang). So kann jede jund jeder sich ausprobieren und schauen, was ihm gut tut.

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Programm für das Geistliche Jahr in Sankt Familia 2016 / 2017:
EINLADUNG ZUM INNEREN UND ÄUSSEREN WEG

„Geh mit uns auf unserem Weg“
Für das Geistliche Jahr haben wir ein Gebet formuliert. Sein Kehrvers „Geh mit uns auf unserem Weg“ macht deutlich, dass wir zusammen gehen – als Gemeinde und mit Gott. Wir laden alle herzlich ein, dieses Gebet zuhause oder in den Gruppen der Gemeinde zu beten ...

Gemeinsam Wort Gottes feiern
Wortgottesdienst mit Agape-Feier: Ab 7. März 2017 jeden Dienstag um 18.30 in der Taizé-Kapelle

Was ist für mich eine gute Gemeinde?
Eine Pinnwand in der Kirche lädt ein, sich in Wort und Bild zu diesem Thema einzubringen

"Im Geist Jesu Gemeinde leben"
- Veranstaltungen zu den vier Säulen einer Gemeinde:

    1. Gottesdienst und Gebet (Liturgia)
      „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20)
      Im Anschluss an den Liturgischen Tagesausklang laden wir ein zum Gespräch und Austausch über verschiedene Formen von Gottesdienst.
      Termin: Dienstag 21. März 2017, 18.30 Uhr Taizé-Kapelle
       
    2. Nächstenliebe (Diakonia)
      „Denn die Armen habt ihr immer bei euch“ Mt 26,11 - Aber wie mit ihnen umgehen?
      Karin Stürznickel-Holst von der Caritas und ehrenamtlich Engagierte beim Sonntagsessen in Sankt Familia gibt uns Einblicke in ihre Arbeit. Anschließend besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch.
      Termin: Mittwoch, 10. Mai 2017, 19.30 Uhr im Alfred-Delp-Haus:

      Ein sehr bewegender Gesprächsabend zum Thema Nächstenliebe – ein Bericht

      Viele Menschen schämen sich, arm zu sein. Und Armut kann krankmachen. Diese und andere Einschätzungen derjenigen, die beruflich mit Menschen zu tun haben, die unterhalb der Armutsgrenze leben, erfuhren etwa 40 Gemeindemitglieder bei einem sehr interessanten Gesprächsabend im Alfred-Delp-Haus.

      Fakten zur Armut
      Der Arbeitskreis Geistliches Jahr hatte zwei Referenten zu diesem Abend eingeladen, die das Thema aus ihrer Perspektive beleuchteten. Karin Stürznickel-Holst, Leiterin des Fachbereichs Allgemeine Soziale Dienste der Caritas sowie der Bahnhofsmission, stellte uns zunächst einige Fakten zur Armut vor. So erfuhren wir, dass fast 16 Prozent aller Deutschen als arm gelten – das sind alle, die 60 Prozent oder weniger als das mittlere Einkommen haben. Für ein Paar ohne Kinder sind dies 1413 Euro. Betroffen von der Armut sind vor allem Erwerbslose, Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Auch Menschen mit einem niedrigen Qualifikationsniveau und Flüchtlinge sind stark betroffen. In Zukunft, so vermutet die Referentin, werde es viele arme Rentner in Deutschland geben: Schon heute haben 43 Prozent der Rentner im Westen weniger als 600 Euro monatlich zur Verfügung. An Beispielen machte Karin Stürznickel-Holst deutlich, dass es nicht immer nur um wenig Geld geht. Oftmals kommen die bei der Caritas Ratsuchenden nicht mit den zunehmend bürokratischen Strukturen klar. Als Lösung favorisiert die Sozialarbeiterin die Umsetzung des bedingungslosen Grundeinkommens.

      Eine warme Mahlzeit im Monat für die Ärmsten der Stadt
      Über die Gründung und praktischen Erfahrungen des Sonntagsessens in Sankt Familia berichtete Otmar Leibold. Otmar ist einer der etwa 20 Ehrenamtlichen, die es den Ärmsten in der Stadt ermöglichen, jeweils am letzten Sonntag im Monat eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Mit ehrenamtlichem Engagement einer Hauptorganisatorin, eines Kochs, Sponsorengeldern und allen, die beim Beschaffen, Kochen und Servieren mit anpacken, gelingt es, jeweils zwischen 70 und 100 Menschen zu bewirten. Im Vordergrund steht, den Menschen (die meisten von ihnen haben keinen festen Wohnsitz) unsere Gastfreundschaft anzubieten, berichtet der Lehrer und Schulseelsorger. Der Tisch wird immer schön gedeckt und die Gäste werden am Tisch bedient, es werden keine Fragen gestellt. Und es gibt nur zwei Voraussetzungen: Keine Tiere und kein Alkohol. Otmar berichtet von einer sehr erfüllenden Aufgabe und dass er sehr viel gelernt habe in der Begegnung mit diesen Menschen, zu denen er sonst überhaupt keine Verbindung hat. Er ermutigte alle, sich aus der Komfortzone zu wagen und einfach offen für andere zu sein.

      Wie helfen?
      In den anschließenden Fragen und Gesprächen ging es um die Möglichkeiten zur Hilfe, einerseits der Gemeinde, andererseits aber auch des einzelnen. Stichpunktartig die Vorschläge und Ideen:
      – So gab es die Idee, die Flüchtlingshilfe, in der sich viele engagieren, auszuweiten auf arme Menschen (z. B. bei Möbeln und Ausstattung).
      – Eine Idee ist auch, eigenen Wohnraum kostengünstig an Mieter zu geben, die nicht viel Budget zur Verfügung haben.
      – Viele Bettler freuen sich neben Kleingeld auch sehr über ein Gespräch.
      – Neben der offensichtlichen Armut gibt es auch viele Familien, die zwar arm sind, aber weiterhin die Fassade wahren. Wie können wir diese Menschen erreichen und unterstützen? Was können wir aus der Gemeinde tun, um Betroffenen zu helfen?
      – Gemeinschaft hilft! Zuhören und persönliche Beziehungen sind wichtige Faktoren, um einer misslichen Lage zu entkommen.
                                              Bericht: Regina Daum-Meemann
       
    3. Gemeinschaft (Koinonia)
      „Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen.“ (Lk 24,15)
      Im Wandern Gemeinschaft erleben. Zeit haben für Begegnungen.
      Termin: Samstag, 26. August 2017, 13 bis 17 Uhr:
      Gemeinsam wollen wir auf den Dörnberg wandern und Zeit haben für Begegnungen:
      "Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen." (Lk 24,15)
      • Genaue Informationen (Anreise, Treffpunkte etc. ) enthält der Veranstaltungsflyer, der in der Kirche ausliegt oder hier heruntergeladen werden kann (3 MB) ...
        Sie alle sind herzlich eingeladen zur Wanderung und Tischgemeinschaft  im Freien!

    4. Glaubensweitergabe (Martyria)
      „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1 Petr 3,15)
      Gesprächsabend mit Menschen, die an unterschiedlichsten Orten ihren Glauben weitergeben. (z.B. Krankenhaus, Schule, Bibelkreis-TeilnehmerIn) Der Termin steht noch nicht fest. 
       
    5. Vortrag von Frau Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel, Leiterin des Seelsorgeamts der Erzdiözese Wien
      „Und alle, die gläubig geworden waren, bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam.“ (Apg 2,44)
      Gemeinschaftlich handeln: Christliches Gemeindeleben hat einen Auftrag!
      Gemeinschaft (Communio, Koinonia) ist eine der vier Grundvollzüge von Kirche. Geselligkeit und gutes Miteinander sind dabei Nebenprodukte des größeren Auftrags, als Gemeinschaft dem Reich Gottes zu dienen. In unserer individualisierten Gesellschaft ist das eine große Herausforderung und eine wunderbare Chance.
      Termin: Sonntag, 5. November 2017, 17.00 Uhr
       

Bibelkreise zum geistlichen Jahr:

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Gebet: „Geh mit uns auf unserem Weg“

Herr Jesus Christus,

Wir wollen hören, was Du uns sagst,
denn Dein Wort ist uns Weisung und Freude.
- Geh mit uns auf unserem Weg.

Wir wollen mutig für Deine frohe Botschaft eintreten.
- Geh mit uns auf unserem Weg.

Wir wollen Gemeinde sein für alle, die fragen und suchen.
- Geh mit uns auf unserem Weg.

Wir wollen neue Schritte in die Verantwortung gehen,
als Kinder Gottes vereint im gemeinsamen Priestertum.
- Geh mit uns auf unserem Weg.

Herr Jesus Christus,
erneuere unsere Gemeinde in der Liebe Gottes
und durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Amen.

 

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Beteiligen auch Sie sich
mit einem persönlichen Impuls
zum Thema „Gemeinde“!

Im Geistlichen Jahr gehört „Gemeinde“ zu den wichtigen Themen unserer spirituellen Impulse. Alle sind herzlich eingeladen, sich mit einem persönlichen Impuls zu diesem Thema oder zu einem anderen, das ihnen wichtig ist, zu beteiligen. Das kann ein inspirierendes Zitat, das können genauso gut eigene Gedanken sein.

Inspirierende Kurztexte
Wünschenswert sind kurze Texte zum Weiterdenken, Nachdenken, Träumen, Meditieren, Lachen, Weinen, Singen, Weitersagen, für die Konzentration und das Gebet ...
Wählen Sie Texte aus, die Ihnen persönlich etwas bedeuten. Die Zitate müssen nicht aus religiösen Texten stammen! Sehr gerne können Sie auch eigene persönliche Gedanken aufschreiben.
Anders als bei der bisherigen täglichen Aktualisierung stehen die Impulse unseres Geistlichen Jahres 1 ganze Woche lang von Sonntag bis Samstag auf www.st-familia-kassel.de. Wir wollen innerhalb der Woche Gelegenheit geben, den Text mehrmals zu lesen, sich immer wieder mit ihm zu beschäftigen – gleich einer geistlichen Übung (Exerzitien).

Wie beteiligen Sie sich?
Bitte senden Sie Ihren Text an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Christoph Baumanns ist Mitglied im PGR und im Redaktionsteam unserer Internetseiten. Er betreut die „spirituellen Impulse“.

Wir sind gespannt auf Ihre Spims!  Hier lesen Sie die bisher eingesandten ...
Herzlichen Dank für Ihre Mitwirkung!

Ihr Pfarrgemeinderat von Sankt Familia
 

(Christoph Baumanns, Gyde Botsch, Regina Daum- Meemann, Kerstin Erler, Pfr. Harald Fischer, Gabriele von Karais, Anja Lipschik, Bärbel Meyer, Garth Pritchard, Birgitta Schwansee, Birgit Weber Lisa Wegener, Andreas Zimmermann, Gerald Greiner-Petter für den Verwaltungsrat)

 

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