Die Predigten zur Fastenzeit 2017 in Sankt Familia

Luther und die Reformation

Reformationsjubiläum
Die Evangelische Kirche begeht in diesem Jahr das sogenannte “Reformationsjubiläum”. Martin Luther hat unsere Gesellschaft geprägt und verändert mit Auswirkungen bis in unsere Zeit. In der Reihe der “Predigten zur Fastenzeit” werden wir uns mit der Reformation und ihrer Bedeutung für das 21. Jahrhundert beschäftigen.

Kathrein, Käßmann, Hein
Mit dem katholischen Historiker Domkapitular Prof. Dr. Werner Kathrein (5. März) wird uns ein ausgewiesener Fachmann in den Konflikt zwischen “Luther und dem Papst” einführen. Die ehemalige evangelische Bischöfin und Ratsvorsitzende und jetzige Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017 Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann (12. März) spricht über “Luther und die Reformation” und der Bischof der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen – Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein über Luthers Gedanken zu Maria: “Maria – die zarte Mutter Jesu Christi” (19. März).

Die Predigten zur Fastenzeit 2016 in Sankt Familia

Der verborgene Gott

Von Gott reden in schwieriger Zeit

Es ist zunehmend schwierig, die Rede von Gott – in Westeuropa – zu führen. Die traditionellen Worte der Kirchen klingen oft hohl, am Leben vorbei und inhaltsleer. Trotzdem gibt es unbezweifelbar eine religiöse Suche. Vielleicht muss man – statt nur von einer “Verdunstung des Glaubens” zu sprechen und die zunehmende Leere der Kirchen wortreich zu beklagen, mehr danach suchen, wie heute auf neue Weise religiöse Sprache gefüllt werden kann.

Bei den Predigten zur Fastenzeit geht es nicht um eine dogmatische Reflexion von Glaubenssätzen oder der Gottesfrage an sich, sondern um eine Hilfe für Menschen, die in ihrem Leben und Alltag danach suchen, mit ihrem Glauben umzugehen, sich ihre eigenen Zweifel und Fragen zu erlauben und auch ihre Suche ernstzunehmen. Vielleicht wird auf diese Weise sogar eine Ermutigung in der eigenen Glaubenssuche möglich.

Sonntag, 14. Februar 2016
Andreas Knapp, Kleiner Bruder, Leipzig

Sonntag, 21. Februar 2016
Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel, Tübingen 

Sonntag, 28. Februar 2016
 Dr. Wunibald Müller, Recollctio-Haus Münsterschwarzach

Jeweils 17 bis 18 Uhr in der Kirche Sankt Familia.

 


Die Predigten zur Fastenzeit 2015 in Sankt Familia

"Ich kreise um Gott, den uralten Turm” (Rainer Maria Rilke)

Personale und nicht-personale Zugänge zu christlichen Gottesvorstellungen

Wie stellen wir uns Gott vor? Wer ist Gott? Ist Gott “Person”? Oder ist Gott so weit über unser Denken erhaben, dass man auch das nicht sagen kann? Es wird wohl kaum einen Menschen geben, der in seinem Leben nicht auf diese Fragen stößt – und sie für sich beantwortet.
Ist Gott ein ‚höheres Wesen‘, das unser Schicksal in den Händen hält und lenkt? Ist Gott eine Person, das Universum, der „Sinn an sich”? Ist Gott konkret, abstrakt, „über unser Denken erhaben”? Das sind Fragen, auf die es wohl keine endgültigen Antworten gibt. Aber wie wir über ‚Gott‘ nachdenken, hat viel damit zu tun, wie wir unser Leben gestalten und was uns in unserem Leben widerfährt.
Die Predigten zur Fastenzeit regen dazu an, über die eigenen Gottesvorstellungen nachzudenken.

Sonntag 22. Februar 2015
Pater Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach [ hören ]
"Die Personalität Gottes und mein eigenes Personsein"

Sonntag 1. März 2015
Bruder Jakobus Geiger, Münsterschwarzach [ hören ]
"Wie erfahren wir Gott?"

Sonntag 8. März 2015
Prof. Dr. Klaus von Stosch, Paderborn [ hören ]
"Handelt Gott, wenn ich ihn bitte?"

 


Die Predigten zur Fastenzeit 2014 in Sankt Familia

Der Glaube der Christen: Vater – Sohn – Heiliger Geist

Zentrales Glaubensthema der Christen aller Konfessionen ist die Dreifaltigkeit Gottes: Der eine Gott offenbart sich als Vater, Sohn, Heiliger Geist. Viele Christen verstehen jedoch diese Glaubensaussage nicht. Bei der diesjährigen Predigtreihe zur Fastenzeit soll es darum gehen, Zugänge zu dem zu öffnen, was Christen meinen, wenn sie davon sprechen, dass Gott sich als “Vater” (oder Mutter) zeigt, darüber nachzudenken, wie in dem “Sohn” Offenbarung der Wirklichkeit Gottes möglich ist und was die Rede vom “Heiligen Geist” bedeuten kann.

Sonntag 9. März 2014
Pater Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach [ hören ]
"Der Glaube der Christen: Vater"

Sonntag 16. März 2014
Schwester Teresa Zukic, Hannberg
"Der Glaube der Christen: Sohn"

Sonntag 23. März 2014
Pater Gottfried Bitter CSSP, Bonn[ hören ]
"Der Glaube der Christen: Heiliger Geist"

 


Die Predigten zur Fastenzeit 2013 in Sankt Familia

Jesus Christus - Gottes Sohn!?

Die Frage nach der Identität Jesu bestimmt seit den frühesten Anfängen der Kirche die Diskussion der Christen. Wer oder was zeigt sich in diesem Menschen aus Nazareth? Ist er ein Weisheitslehrer, ein Prophet, ein Scharlatan, ein Guru? Was könnte damit gemeint sein, wenn Menschen ihn als "Sohn Gottes" bekennen? Ist das ein Titel, der etwas verdeutlicht oder der mehr verdunkelt als erhellt?

Wer sich als Christ bekennt oder den christlichen Glauben ablehnt
Die Diskussion über das Wesen Jesu hat nicht nur die vergangenen zwei Jahrtausende der Christengeschichte beherrscht und geprägt. Auch heute ist jeder, der der Botschaft Jesu und der Rede über ihn begegnet, jede, die sich als Christ bekennt oder den christlichen Glauben ablehnt, genötigt, sich der Frage zu stellen: Wer ist Jesus von Nazareth?
Die Aussage, er sei "Sohn Gottes", prägt zwar das christliche Selbstverständnis, aber sie ist alles andere als eindeutig oder klar.
Die Predigten zur Fastenzeit 2013 werden sich der Frage "Jesus Christus - Gottes Sohn!?" widmen und wollen den Zuhörern/innen helfen, sich der eigenen Auseinandersetzung mit der Person Jesu neu zu stellen.

Sonntag 24. Februar 2013
Prof. Dr. Thomas Söding, Bochum [ hören ]
"Der offene Himmel - Jesus am Anfang seines Weges"

Sonntag 3. März 2013
P. Elmar Salmann OSB, Gerleve [ hören ]
"Jesus – der Kreuzweg eines fremden Gastes auf dieser Erde. Was könnte Erlösung bedeuten?" 

Sonntag 10. März 2013
Dr. Christian Heidrich, Nußloch/Heidelberg [ hören ]
"Darum hat Gott ihn über alle erhöht" (zum Philipperhymnus)

jeweils 17:00 bis 18:00 Uhr

Ort:
Kirche Sankt Familia
Kassel, Kölnische Straße 53 (Nähe Hauptbahnhof, 7 min Fußweg)
Haltestelle "Kirche St. Familia"
Buslinien 10, 52, 110, 500

Veranstalter:
Katholische Kirche Kassel im Bistum Fulda



Wieder glauben können – Jesus und die Bedeutung seiner Botschaft in der Welt von Heute

Die Fastenpredigten im Kirchenjahr 2012

Drei namhafte kirchliche Persönlichkeiten, die Bibelwissenschaftlerin Ilse Müllner aus Kassel, der Generalvikar des Bistums Osnabrück Theo Paul und der Benediktinerpater Anselm Grün aus Münsterschwarzach stellen sich der Frage nach Jesus Christus.
Für das Christentum ist er die Schicksalsfigur schlechthin. An ihm entscheidet sich der Glaube. An ihm wird das Handeln Gottes an uns Menschen sichtbar.
Umso schwerer wiegt dann die Frage, warum Gott Jesus sterben ließ, warum auch wir leiden müssen. Teilen wir das Schicksal Jesu?
Welche Bedeutung haben er, sein Leben und Sterben für uns heute?
Die Fastenpredigten, die mitten in die Vorbereitungszeit auf Ostern hineingestellt sind, gehen seiner Botschaft nach und der Möglichkeit, auch in der Welt von heute noch glauben zu können.

Sonntag, 11. März 2012, 17:00 bis 18:00 Uhr
Prof. Dr. Ilse Müllner, Kassel
Warum musste Jesus sterben?[ hören ][ lesen ]
"Nicht dass Jesus gestorben ist, sondern wie er gestorben ist, ist anstößig." sagt Prof. Dr. Ilse Müllner in ihrer Predigt zur Fastenzeit in Sankt Familia. Warum musste Jesus so sterben? Mit den Wörtern „warum“ und „musste“ in der Frage nach dem Tod Jesu wagen wir uns vor in die Tiefen oder auch Untiefen des christlichen Glaubens.

Sonntag, 18. März 2012, 17:00 bis 18:00 Uhr
Generalvikar Theo Paul, Osnabrück
Wie glauben in der Welt von heute?[ hören ]

Sonntag 25. März 2012, 17:00 bis 18:00 Uhr
Pater Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach
Warum lässt der gute Gott uns leiden? [ hören ]
Viele Menschen verzweifeln in ihrem Leben an der Erfahrung von Leid und Ungerechtigkeit und wenden sich vom christlichen Glauben ab. Ihr Argument: Wenn es einen Gott gibt, warum gibt es dann all das Böse und das Leiden in der Welt? Angesichts des Leids gilt: Entweder ist Gott ohnmächtig - dann ist er nicht "allmächtig" und ist selber dem Treiben des Bösen hilflos ausgesetzt. Oder Gott ist nicht "gut" und bleibt desinteressiert an all dem, was in der Welt geschieht. Oder es gibt keinen Gott und der Mensch ist auf sich allein gestellt. So gilt die Frage nach dem Leid für viele Menschen als die "Speerspitze des Atheismus".

Ort:
Kirche Sankt Familia
Kassel, Kölnische Straße 53 (Nähe Hauptbahnhof, 7 min Fußweg)
Haltestelle "Kirche St. Familia"
Buslinien 10, 52, 110, 500

Veranstalter:
Katholische Kirche Kassel im Bistum Fulda

 



Kirche – Gottes Gegenwart unter den Menschen!?

Die Fastenpredigten m Kirchenjahr 2011
(20. März, 27. März und 3. April)

„Kirche – Gottes Gegenwart unter den Menschen!?“ war das Thema 2011 der traditionsreichen Veranstaltungsreihe „Fastenpredigten“ in Sankt Familia.

2011 traten der bekannte Buchautor und Benediktinerpater Anselm Grün und Pater Klaus Mertes, der Rektor des jesuitischen Canisius-Kollegs in Berlin, der wesentlich mit dazu beigetragen hat, dass das Thema „Missbrauch in der katholischen Kirche“ öffentlich wurde, ans Predigtpult von Sankt Familia. Auch Prof. Dr. Christoph Jacobs, Pastoraltheologe in Paderborn und vielfacher Berater verschiedener deutschsprachiger Bistümer in den aktuellen Umstrukturierungsprozessen, predigte in der Kirche an der Kölnischen Straße 53; in der einzigen Großstadt des Bistums Fulda begleitet er den Diskussionsprozess "Katholische Kirche Kassel 2020", der im letzten Jahr angestoßen wurde.
Die drei Prediger entwarfen mit ihren Analysen und Visionen das Bild der gegenwärtigen und zukünftigen Kirche.

Sonntag, 20. März 2011, 17:00 bis 18:00 Uhr
P. Klaus Mertes SJ, Berlin [ hören ][ lesen ]

Sonntag, 27. März 2011, 17:00 bis 18:00 Uhr
Prof. Dr. Christoph Jacobs, Paderborn[ hören ]

Sonntag 3. April 2011, 17:00 bis 18:00 Uhr
Pater Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach [ hören ]

Ort:
St. Familia Kassel, Kölnische Str. 53
(Nähe Hauptbahnhof)



Mystik und Politik. Der christliche Glaube und seine Weltverantwortung.

Die Fastenpredigten m Kirchenjahr 2010
(21. Februar, 28. Februar und 7. März)

Gebet, Liturgie, persönliche Frömmigkeit - das verstehen die Einen unter Glauben. Für die Anderen ist Gott ein "Tu - Wort" (Kurt Marti). Der Ernstfall des Glaubens ist der Einsatz für die Menschen (Theologie der Befreiung).

Der Heilige Benedikt hat beide Aspekte immer schon zusammen gesehen: ora et labora - bete und arbeite! In Taize wurde in den 1980er Jahren der Begriff "Kampf und Kontemplation" gefunden. Immer geht es im christlichen Glauben um eine Verhältnisbestimmung dieser beiden Glaubensaspekte.

Bei den Predigten zur Fastenzeit 2010 versuchen vier namhafte Prediger, die Pole "bete und arbeite" zu reflektieren. Aus den jeweiligen Lebenszusammenhängen der Prediger bilden sich die inhaltlichen Schwerpunkte:
Pater Christian Herwartz, Jesuit in Berlin-Kreuzberg, lebt mit Menschen an den Rändern der Gesellschaft.
Pfarrer Friedrich Schorlemmer ist einer der Wegbereiter der Revolution von 1989, die das Ende der DDR brachte.
Pater Anselm Grün lebt als Benediktiner im Kloster Münsterschwarzach und ist bekannt als Bestsellerautor ungezählter Bücher für ein spirituell erfülltes Leben.

Termin:
Sonntag, 21.02.2010, 17:00 bis 18:00 Uhr
Prediger:
Pater Christian Herwatz SJ, Berlin [ hören ]

Termin:
Sonntag, 28.02.2010, 17:00 bis 18:00 Uhr
Prediger:
Pfarrer Dr. Friedrich Schorlemmer, Wittenberg [ hören ]

Termin:
Sonntag, 07.03.2010, 17:00 bis 18:00 Uhr
Prediger:
Pater Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach [ hören ]

Ort:
St. Familia Kassel, Kölnische Str. 53
(Nähe Hauptbahnhof)

Im Kirchenjahr 2009 (30.11.2008-22.11.2009)

15.03.2009, Pater Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach [ hören ]

08.03.2009, Pater Christian Herwatz SJ, Berlin [ hören ]

Im Kirchenjahr 2007 (03.12.2006-25.11.2007)

04.03.2007, Predigt zur Fastenzeit von Anneliese Hecht
zum Thema "Erlöst durch seinen Tod"  [ lesen ]

Im Kirchenjahr 2006 (27.11.2005-26.11.2006)

19.03.2006, Predigt zur Fastenzeit von Schwester Mirijam Schaeidt OSB
zum Thema Eucharistie  [ lesen ]

Im Kirchenjahr 2005 (21.11.2004-20.11.2005)

06.03.2005, Predigt zur Fastenzeit von Bischof Heinz Josef Algermissen
zum Thema "Wohin geht die Kirche?"  [ lesen ]

27.02.2005, Predigt zur Fastenzeit von Bischof Dr. Joachim Wanke
zum Thema "Wozu Kirche taugen soll"  [ lesen ]

20.02.2005, Predigt zur Fastenzeit von Karl Kardinal Lehmann
zum Thema "Der Weg der Kirche in die Zukunft"   [ lesen ]